18.01.2012

Trauer, Karten und Abschied

Nachdem meine Familie meine selbstgebastelten Karten z.B.


sehr mögen,
wollte ich die Trauerkarten für die Beerdigung meines Großvaters selbst machen.
3 Generationen saßen zusammen. Wir überlegten uns gemeinsam, was man machen könnte, 
was auf jeden Fall drauf sollte und kauften heute die passenden Karten ein.
Gestern schon hab ich mich an die ersten Entwürfe ran gesetzt.
Es ist nichts "Großartig-weltbewegendes". Ohne Kitsch, Sticker oder Ähnliches, sondern
schlicht, schwarz / weiß, mit "Einladung" zu einer Zusammenkunft nach der Beisetzung.

Sobald das genaue Datum für nächste Woche fest steht, werde ich alle Karten
drucken, meiner Familie geben und nach ihrem "GO!" werden sie los geschickt.

Ich kann es immer noch nicht glauben, dass wir ihn verloren haben.
Aber ein Gedanke tröstet mich ein wenig:

"Der Tod ist wie ein Horizont,
dieser ist nichts anderes als die Grenze unserer Wahrnehmung.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wieder zu sehen."

Ich hoffe, dass es wirklich so ist, und er auf der anderen Seite Frieden gefunden hat.

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